Musik bewegt - mit Kinderliedermacher Thomas Koppe
Musik als Motor für Sprache, Bewegung und Inklusion
Musik ist in der frühkindlichen Bildung weit mehr als nur ein schöner Zeitvertreib oder "Lieder singen". Sie ist das Werkzeug für die Sprachentwicklung, fördert die Motorik, schafft emotionale Verbindungen und Strukturen, die gerade in heterogenen Gruppen Gold wert ist. Als Kinderliedermacher erlebe ich immer wieder, wie Melodien, Klänge, Reime und Lieder Barrieren abbauen. Doch ich weiß auch: Im stressigen Kita-Alltag fehlt oft die Zeit oder der Mut, Musik spontan und lebendig einzusetzen. Genau hier setzt mein Workshop-Angebot an.
Ich biete Ihrem Team eine praxisnahe Fortbildung, die Theorie und Spielfreude vereint ohne "perfekt" sein zu müssen und helfe Ihnen, den Bildungsbereich "Ästhetik, Kunst und Kultur" lebendig umzusetzen.
Als Kinderliedermacher bin ich seit 2002 im deutschsprachigen Raum unterwegs und habe, dank hunderter Kinderkonzerte, eine Menge Erfahrung in der direkten Arbeit mit Kindern gesammelt. Jedes Kinderkonzert ist anders, genau so, wie jeder Tag in der Kita oder im Kindergarten stets eine neue Herausforderung für Erzieher:innen darstellt. Diese Herausforderungen mit Fingerspitzengefühl, Ideenreichtum und Flexibilität, Hingabe und Spaß zu meistern, ist Anspruch an mich und Ziel der Fortbildung.
Die Themenschwerpunkte
Sprachförderung mit Ohrwurm-Garantie:
Wie Lieder die Phonetik und den Wortschatz Ihrer Kinder spielerisch erweitern.
Musikalische Rituale:
Kurze musikalische Impulse für den Morgenkreis, das Aufräumen oder Übergangs- und Alltagssituationen, die den Stresspegel senken.
Inklusion & Gemeinschaft:
Musik als universelle Sprache für Kinder mit unterschiedlichen Herkunftssprachen oder Förderbedarf.
Methodik ohne Hemmungen:
Tipps für den Einsatz von Stimme, Body-Percussion und einfachen Instrumenten (auch für „Nicht-Musiker“ geeignet).
Ihr Mehrwert:
Mein Workshop deckt zentrale Bildungsbereiche Ihres Bildungs- und Erziehungsplans ab (v. a. Ästhetische Bildung & Kommunikation). Ihr Team geht nicht nur mit neuen Ideen, sondern mit fertigen Materialien (Noten, Texten, Audio-Impulsen) nach Hause, die am nächsten Morgen direkt umsetzbar sind.
Wählen Sie eine Fortbildung als 3-Stunden-Impuls am Nachmittag oder als ganztägigen Team-Tag.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Team die Kita zum Klingen zu bringen! Mit musikalischen Grüßen
1. Sprachförderung & Phonetik, Musik ist der natürliche Verbündete der Sprache. In diesem Baustein lernen die Teilnehmer:
Artikulation: Wie durch Reim und Rhythmus die Aussprache spielerisch trainiert wird.
Wortschatzerweiterung: Neue Begriffe durch Melodien emotional verankern (Mnemotechnik).
Silbentrennung: Rhythmisches Klatschen und Stampfen zur Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb.
2. Ganzheitliche Motorik & Koordination, Lieder sind Bewegungsimpulse. Der Mehrwert für die Kinder:
Grobmotorik: Gezielte Bewegungsaufforderungen in den Liedtexten (Hüpfen, Drehen, Balancieren).
Feinmotorik: Einsatz von Fingerspielen und Gesten zur Unterstützung der Liedinhalte.
Körperwahrnehmung: Rhythmusgefühl als Basis für die neurologische Entwicklung.
3. Sozial-Emotionale Kompetenz, Musik schafft Gemeinschaft. Wir erarbeiten Methoden für:
Inklusion: Musik als universelle Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund oder Förderbedarf.
Empathie: Lieder über Gefühle (Wut, Freude, Angst) als Ventil und Gesprächsanlass.
Gruppendynamik: Gemeinsames Singen stärkt das „Wir-Gefühl“ und reduziert Stresshormone.
4. Alltagsintegrierte Musikerziehung (Praxis-Transfer), Viele Erzieher haben Hemmungen, selbst zu singen. Mein Workshop baut diese ab durch:
Ritualisierung: Kurze „Jingles“ für Übergänge (Aufräumlied, Begrüßungskreis, Essensspruch). eigene Texte und Melodien
Instrumenten-Quickies: Effektiver Einsatz von Orff-Instrumenten oder Body-Percussion ohne langes Üben.
Stimmhygiene: Wie Erzieher ihre Stimme im lauten Kita-Alltag durch richtige Gesangstechnik schonen.
Frage: Warum ein Workshop mit einem Liedermacher? Praxisnähe, Kein graues Theorie-Wissen, sondern direkt anwendbare „Ohrwürmer“. Motivation, Die Freude am Tun steht im Vordergrund – das überträgt sich auf die Kinder.